Madonna in Zürich
Pop-Ikone Madonna hat in Zürich ihre gewohnt durchgestylte Tournee-Show gespielt. Neben ein paar alten Hits gab’s die übliche Vorstellung aus Sex, Religionskritik und haufenweise Tabubrüchen.
Pop-Ikone Madonna hat in Zürich ihre gewohnt durchgestylte Tournee-Show gespielt. Neben ein paar alten Hits gab’s die übliche Vorstellung aus Sex, Religionskritik und haufenweise Tabubrüchen.
Die Japanergruppe Micky ist am Ziel ihrer Träume angelangt. Auch der 85jährige Mann im Rollstuhl.
Sie fliegen weit und fahren mit dem Zug stundenlang, nur um einmal im Leben das Jungfraujoch zu sehen. Und in der gleichen Woche gleich auch noch Paris, Berlin, London und Zermatt. Was treibt Japaner dazu, so viel in so kurzer Zeit sehen zu wollen? Warum gerade das Jungfraujoch? Und warum reisen sie immer, aber auch wirklich immer in Gruppen?
Die Japanergruppe Micky habe ich im Zug aufs Jungfraujoch begleitet.
Die grosse Chi Coltrane nimmt im Auto das Telefon ab und will mir sogar ein Gratis-Konzert geben!
Irgendwie bin ich zu ihrer Telefonnummer gekommen, an einem Samstagvormittag rief ich an. Und die grosse Chi Coltrane, gerade unterwegs zu einem Konzert, nahm tatsächlich ab!
Zu meiner grossen Ueberraschung sprach die Amerikanerin ein fast schon perfektes Deutsch. Wo war sie bloss so lange?
In den 70er Jahren galt sie als die neue Janis Joplin. Mit mitreissenden Songs, und doch feinfühlig begleitet mit Stimme und Klavier.
Dann war sie lange weg von der Bühne, weil sie nach einem Burnout über 15 Jahre an einem Adrenalin-Defizit litt, welches sie in einen Dornröschen-Schlaf versetzte.
Die Schweiz kennt sie gut, denn sie lebte lange in Zürich und Luzern.
Sie freut sich immer wieder, zurück in der Schweiz zu sein.
Im Interview erzählte mir die grosse Chi Coltrane, dass sie manchmal mit dem Auto vor Rotlichtern halb eingeschlafen sei. Und am Ende bot sie mir gar ein Gratis-Konzert an!
Sie lieben ihre Traditionen, die Appenzeller. Sie schwingen ihre Taler, ziehen in der immer gleichen rot-weissen Tracht auf die Alp und rufen seit Generationen den Betruf.
Ich habe Hackbrettbauer, Biberbäcker, Weissküfer und Appenzeller Sennen getroffen und mit ihnen über ihre Welt gesprochen, die eine Welt von vorgestern zu sein scheint. Alles nur aufgesetztes Cliché oder sind sie wirklich so? Und wo, wenn man denn sehr lange sucht, findet man das moderne Appenzellerland? Etwa beim Appenzeller Künstler Roman Signer, der in den 70er und 80er Jahren für seine verrückten Kunst-Aktionen von seinen Appenzeller Landsleuten angefeindet wurde und heute ein gefragter zeitgenössischer Künstler mit Weltruhm ist?
Miriam Makeba wurde als «Mutter Afrikas» gefeiert. Der Film «Mama Africa» erzählt ihr bewegtes Leben.
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Mit Reisereporter Dres Balmer besuche ich die aufwühlende Ausstellung «Enfances Volées – Verdingkinder reden» im Schulhaus Kern in Zürich: Ein bedrückender Rundgang durch ein dunkles Kapitel der Schweiz!
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Merkblatt zur Sendung
Eine Annäherung an vier Brüder, die seit ihrer Geburt zuhinterst im Glarnerland auf einem gemeinsamen Hof leben. Ihre Heimat und ihre Brüder haben sie nie verlassen.